1.8.14

ein paar dinge































für die blüten bin ich
und für das auf möbeln herumkraxeln und
dort oben kaffee trinken.
für das schmiegenliegen und für
lichthelle räume.


und für den mut bin ich und gegen den fatalismus. und für eine junge frau, die das so gut auf den punkt bringt.


There is freedom waiting for you,
On the breezes of the sky,
And you ask »What if I fall?«
Oh but my darling,
What if you fly?

(erin hanson)

°

und überhaupt bin ich für menschen, die wissen, was sie tun – in sachen musik zum beispiel.

und für mein gewinnglück bei julika und das, was mit seiner hilfe bei mir im postkasten lag, bin ich :: nakiti – ein visionboard fürs handgelenk. so zauberhaft gemacht von navucko.





















und für noch ein paar andere dinge bin ich. von denen ein andermal.

30.7.14

frische okkasion




wer ein großes ringana-gesichtspflegeset im wert von über € 100,- geschenkt bekommen möchte und ohnedies schon mit dem gedanken gespielt hat, als ringana-partnerin grüne fußspuren zu hinterlassen (nähere infos siehe da im unteren bereich der seite :: klick und da dann weiter zu »karrierechance« auf der linken seite), melde sich bitte schnell bei mir via brieflein in der sidebar links. die aktion läuft noch bis 31. juli nachmittags.

am selben tag endet übrigens auch die portofrei-aktion.

29.7.14

cocofox



an der 1910er-bademode und coco chanel-farben anleihen nehmend posiert der fuchs heute sommerfroh im onesie. impuls- und inspirationsgeber war dieses famose exemplar, mangels schnittmuster habe ich mir selbst eines zusammengestoppelt aus zwei kostenlos verfügbaren :: dem hier für den oberen teil und dem hier in der kurzen version für den unteren (interpretatorisch mit nahtzugaben zugeschnitten). ausgangsmaterial war ein mamashirt; hals- und armausschnittbündchen hab ich in leicht verkleinerter form übernommen, die beinsäume waren ehedem der shirt-saum; im schritt habe ich nur die nahtzugaben eingeschlagen; ebenda wird der jumpsuit mit fünf schwarzen kam-snaps geknöpfelt.


abgetanzt zu fräulein rohmilch, made4BOYS und dem creadienstag. (die feine frisur entsprang diesmal hübschmadamchens händen.)

28.7.14

gelbrund




immer noch ein sommerfavorit :: der kirschige.

ein ganz besonderer platz im gaumenfrohsinnsreich nun neu bewohnt von ihm :: marillenkuchen. aus dem vollen korn, dinkel ohne politur. wieder honig statt zucker. sehr ans back- und kostherz lege ich ihn euch. die sommerunkompliziertheit tut das ihre dazu.

das gelb dreier eier mit 100 gramm butter und honig nach gefühl und süßlust mixen. 150 gramm dinkelvollkornmehl mit 1/2 päckchen backpulver versieben und unterrühren. für die gute konsistenz brauchts möglicherweise einen schluck wasser oder milch. zu schnee geschlagenes weiß der eier unterheben, in eine buttermehlbemantelte tortenform füllen und mit in viertel geteilten marillen kreisumkreisumsummsumm belegen. bei 180° celsius ein dreiviertelstündchen backen – die stäbchenprobe gibt recht oder auch nicht.



aufgabeln, eingaumen.

27.7.14

skizzen zum sonntag :: tage

































sein das heuten tag sein es ein scheißen tag
sein das gestern tag sein es gewesen ein scheißen tag ebenfalz
kommen das morgen tag sein es werden ein scheißen tag ebenfalz
[...]

(aus :: ernst jandl »von zeiten«)

hier zum hören.


25.7.14

romerinnerungen



wenn die abende lau sind und und die mittagsluft so sirrend, dass man nur im kühlen drinnen rasten mag, breitet sich jahr für jahr eine sehnsucht in mir aus; eine sehnsucht, die nach focaccia schmeckt und nach espresso, nach frascati und der schweren süße reifer orangen.


mehr als unglaubliche zwölf (!) jahre ist es her, dass ich mit meinem damals noch kleinen hübschmadamchen ein knappes jahr in rom gelebt habe; um dort zu studieren, vor allem aber um einfach in rom zu leben.

In mein erstgeborenes Land, in den Süden
zog ich [...]
(ingeborg bachman)


es war eine skurrile unternehmung im rückblick :: mit einem dreijährigen kind in eine fremde, zuvor noch nie besuchte stadt, in der ich noch nicht einmal die sprache der menschen, die dort leben, verstehe, sieht man von allora, andiamo, latte, pane und ein paar namen italienischer gerichte ab. ein sprung ins kalte wasser; aber einer, der so wichtig war und so gut – für mich, für mein leben, für mein sosein. zu meinem glück hat auch mein mädchen die zeit in guter erinnerungen, was sich nicht zuletzt wohl auch einer gewissen verbrämung mit späteren urlaubserlebnissen verdankt.


zwölf jahre. höchste zeit, endlich wieder zurückzukommen. der wunsch ist intensiv, der plan noch diffus, aber er keimt. und ganz in wahrheit bedarf es eigentlich nur eines termins, den ich festsetzen muss. eine unterkunft zu finden sollte ein leichtes sein – zum beispiel da :: click (uuuu, ich hab da grade so ein feines zimmer direkt am campo de' fiori gesehen ...). und dann, ja und dann hin zu all den orten, die ich so besonders geliebt habe :: an einer der unzähligen bars im vorbeigehen einen caffè und ein cornetto nehmen, auf den aventin und vom orangengarten aus auf die stadt hinuntersehen, in der via del governo vecchio durch die second-hand-läden streifen und danach zur osteria la danesina auf spaghettini mit pesto, zum protestantischen friedhof und in eine zeit zurückversetzt fühlen, da ein rombesuch integraler bildungsbestandteil war, zu giolitti und eine kugel pinoli mit sahne kosten, nach trastevere und hoffen, dass in der basilica santa maria in trastevere jemand orgel spielt, während ich den cosmatenfußboden mit den augen trinke, zum campo de' fiori und noch um elf uhr abends in der libreria fahrenheit 451 in büchern blättern,  ...

hunderte gute dinge, tausende. ja, ich muss wieder hin. eine runde drehen. erinnern. wohlfühlen. freuen.

Wenn man in Rom gewesen ist,
so ändert man sich nicht mehr freiwillig
und jedenfalls nicht mit Nutzen,
sondern man lebt so aus, wie man ist. 

24.7.14

ein:blick



von unserer wohnung zeige ich hier eigentlich nie etwas. hier und heute nahezu premierös die wohnzimmerwand. das ist der platz, an dem unsere letzten mmm- und das-füchslein-trägt-fotos entstanden sind. das federbild mit hingeklemmter briefmarke von ihr, oben drauf sitzen das perlhuhn von ihr und der papagei von ihr; und daneben hängt das bild von ihr. wärs nur immer so aufgeräumt dort ...

post scriptum :: hin und wieder wird mir mitgeteilt, dass meine bilder nicht angezeigt werden. via firefox als browser sollte es klappen, wie ich herausgefunden habe.