9.9.16

irgendwann ist dann danach




illustration von elena odriozola





manchmal denke ich auch an danach

   

da wird z.b. der für das hübschmadamchen so wichtige maturaball sein.
und wir werden einiges zu inszenieren haben, um zumindest halbstundenweise abwechselnd hingehen zu können.
der körper wird dann noch recht post-schwanger sein.
eine gute schalenmöglichkeit vielleicht
::

.

wie verrückt freue ich mich auf »normale« hosen.
und noch mehr, dass es jetzt endlichendlich wieder solche nach meinem geschmack gibt
::
ooooooh yeah!

.

eine schuhtante bin ich ja sowieso.
vagabond mag ich grundsätzlich sehr.
schick und bequem
::

– daheim so –
finde ich unaufwändige chaos-aus-dem-blickfeld-beseitigung ziemlich gut.
immer schon und vermutlich bald noch mehr
::

lüftlings mag ich ungeordnetes.
ein mobile habe ich gebastelt
inspiriert von renilde de peuter.


herbstgeschmackslust macht mir die



die zeichnung ist von elena odriozola.



lesen ist hier sehr viel vorlesen.
das füchslein ist ein begnadeter zuhörer.
mittlerweile sind wir bei dickeren büchern angekommen,
drei, vier kapitel jeden abend.
ich hoffe, dass wir das beibehalten können.
jetzt steht jedenfalls ein dünneres auf der wunschliste
::
– klingt so gut –


lied, ja, lied.
dieses mag ich sehr.


auch fein zum lauschen
ein gutes gespräch
::



ansonsten machen wir uns schön langsam bereit.
für das, was noch vor dem danach kommt. und für das danach.

wir sind gut in der 36. woche angekommen. die dysbalancen haben sich zunehmend zurückgezogen und zuversicht und sogar einer gewissen gelassenheit platz gemacht. einer großen dankbarkeit und schon auch so etwas wie stolz. allen voran auf die zwei mücken, die so brav da drinnen ausharren, aller bewegungsunfreiheit zum trotz. und auch auf meinen körper, weil er das alles so cool hinnimmt und sich ohne zickereien anpasst an das, was gerade ist, mir sogar noch für ein dreiviertelstündchen täglich so etwas wie sport – naja, in einer sehr heruntergefahrenen riesenbauchversion – ermöglicht und meinem gefühl nach sogar dafür dankt.

für die zeit, bis wir einander haut an haut spüren dürfen, gibt es gar nicht mehr viel, was man sich noch wünschen dürfte, wenn alles so gut verlaufen ist wie bisher. wenn doch, dann wäre das, dass die süßen bauchbewohner sich und uns noch ein klein wenig zeit geben. zum bereitsein. und, ja klar, dass wir eine gute geburt haben. wunderbar wäre es, wenn die auf natürlichem wege vonstatten gehen könnte. ich hoffe es sehr. und will fest daran glauben, dass wir drei das gemeinsam schaffen. (und schicke dem sitzenden der beiden kleinen herrn beizeiten leise gedankenhinweise, dass uns da ein halber purzelbaum seinerseits schon mal gut entgegenkäme.) und dann bittebittebitte einfach alle gesund sein. – mehr als ein paar kleine wünschchen. aber so ist das wohl. danke allen, die an uns denken. wir werden euch auf dem laufenden halten.



6.9.16

noch viel zeit ...



... wird verstreichen, bevor kinderbeinchen in diesem kleinfeinen gestrickten spieler stecken werden. im nächsten sommer dann. was gut ist. da sollte sich auch mit leichtigkeit noch das nadeln eines zweiten ausgehen. nur wolle will noch besorgt werden. andersfarbige. mir graut vor der individuumsvermantschung, die mit zwillingseinheitsoutfits ihren anfang nimmt. (und zugleich zweifle ich keine sekunde an der sinnhaftigkeit eines pragmatismusvetos, das erfahrene zwillingseltern diesbezüglich mit blick auf ihre ab einem gewissen alter die kleidungsauswahl aufs konfliktunscheueste mitbestimmen wollenden sprösslinge vorzubringen haben; und mir schwant für dann auch für mich die unausweichlichkeit der beugung. aber bis dahin!)

orientiert habe ich mich am baby sunsiut »lesley« – hier; und ein paar änderungen vorgenommen. die träger zum beispiel breiter gemacht und auch länger, mit drei statt zwei knopflöchern versehen.

aus der ersten reihenanfangzunahmebredouille hat mich diese anleitung zum aufgestrickten maschenanschlag gefischt – funktioniert prächtig.

hachhach, wenn ich genau hinlausche, spüre ich nach und nach doch schon ein leises ungedüldchen aufkeimen ...

verlinkt mit :: creadienstag

2.9.16

#volljährig



von ganzem herzen alles liebe dir, du wunderbare große tochter!

so dankbar, dass es dich gibt.
genau hier. bei uns.

hüpfe gut ins erwachsenenleben, mein mädchen.
ich bin unbeschreiblich stolz auf dich.
und schicke dir ganz viel liebe und rückenwind für alles, was da kommt.

26.8.16

zwetschkenzeit



ich erwarte sie jahr für jahr sehnsüchtig, die zeit der zwetschken. pur mag ich sie. verröstert mag ich sie. verbacken mag ich sie. da mein ganz klarer favorit :: die tarte à la micha.

die purple plum torte ist aber auch ganz wunderbar. fluffig und saftig. ein bisschen herumgeschraubt, weniger zucker, dafür kardamomstäubchen oben drauf und mehr vom ei, also so ::

125 gramm mehl mit 1 teelöffel weinstein-backpulver und 1 prise salz vermischen. 100 gramm kristallzucker mit 115 gramm weicher butter und eiern schaumig schlagen. mehl unterrühren. den teig in eine gefettete springform geben und mit etwa 20 halbierten zwetschken belegen – haut nach oben. 1 esslöffel zucker mit zimt und kardamom vermengen und über den kuchen rieseln lassen. mit etwas zitronensaft beträufeln und bei 180° celsius ca. 45 minuten backen; gegen ende hin eventuell abdecken.

nach dem backen ziehen lassen, wers schafft. lohnt sehr.


22.8.16

foxquote #6



... den lorbeerkranz in weiser astronautenehrenvoraussicht schon einmal aufgesetzt ...

»es gibt nur noch marsraketen.* schade.
weil ich wollte eigentlich nicht auf den mars, sondern auf den mond.«

*) verifikation ausständig

22.7.16

sommern



.

ja!

könnte mir allerdings auch bald unfreiwillig blühen
dann ists nicht ganz so toll

aber jetzt ganz sommerlaunig

⇊ 


.

alljahreszeitliche geschichte
::
eine richtig gute tasche zu finden, das ist wirklich ein auftrag
scheint mir schon ziemlich in die richtige richtung zu gehen

.

fatal :: urbanara
so vieles dort, das mir gefällt
sogar eine küchenschürze kann mich dort verlocken (hach, leinen ...)



um gleich in der küche zu bleiben
::
machen lust aufs müsliriegelmachen

und was ich auch unbedingt endlich mal probieren möchte
:: lemon-granita ::



und sonst
::
— kommt auch noch im sommer —

*

was ich mit meinem instagram-account jetzt noch mehr denke
::
die ständige smartphonepräsenz geht mir beizeiten wirklich auf den keks
gut :: jesper juuls gedanken in diesem artikel zum thema



analog
::
von mojobe habe ich den tipp für diesen feinen baby-jumpsuit-schnitt bekommen
will ich unbedingt bald machen

.

zwei federwiegen sind indes fast fertiggestellt — die zeige ich demnächst






oh, und kunst freilich
:: 


—°—

schließlich
ganz wunderbar zum sommerfesthalten
::



frohes weitersommern




MerkenMerken

18.7.16

schokokuchen



jenseits von ernährungsempfehlungen, gluten- weil mehlfrei höchstens könnte man trendtrüffelschnüffelnd ins treffen führen, haha. für die seele pur also. für den lieben besuch. für die eilige küchen- und kuchenhand.

schokoladenkuchen (ich weiß nicht mehr, wo in den netzweiten gefunden)

300 gramm zartbitterschokolade gemeinsam mit 100 gramm butter im wasserbad schmelzen und auskühlen lassen. 5 dotter mit 40 gramm zucker schaumig schlagen und mit der schokolade vermengen. 5 eiweiß mit 40 gramm zucker steifschlagen und unter die teigmasse ziehen. bei 180 grad celsius etwa 30 minuten backen, eventuell gegen ende der backzeit abdecken.

sehr cremig. sehr vollmundig. sehr formidabel in fruchtiger gesellschaft.