14.8.13

zuckerlsüsze alltagskleinigkeiten



ich finde es nett, wenn von zeit zu zeit anfragen eintrudeln, ob ich dies oder jenes vielleicht probieren und hier ein wenig über meine erfahrungen mit dem probieren und vor allem dem probierten berichten möchte. das meiste, was mir da zum probieren vorgeschlagen wird, erscheint mir zwar leider nicht probierverlockend, aber hin und wieder ist dann doch etwas dabei. dann zum beispiel, wenn mir jemand ein buch anbietet. das nehm ich immer gern. und vom fischer-verlag hab ich eines bekommen:



die sich selbst so titulierende in tokyo lebende australische «basteltante» hello sandwich stellt darin jede menge selbermachprojekte vornehmlich aus papier (am ende des buches gibts 10 gemusterte extrablätter zum verbasteln) und stoff vor, angefangen von lesezeichen und geschenkverpackungen über kleine heftchen und girlanden bis hin zu taschen und herzkissen; da wird geschnitten, gestempelt, genäht, geklebt und vor allem viel verziert. eine neuerfindung des rades findet man in dem büchlein nicht; vielmehr würde ich es als eine kleine synopse großteils recht einfacher bastelideen mit übersichtlichen schritt-für-schritt-anleitungen sehen. die ästhetik entspricht, lapidar gesagt, mehr dem plastikjapan als dem traditionellen und ist — titelgemäß — eine recht süße; entsprechend die zielgruppe meines erachtens (mein genderherz blutet, aber ich denke so ist es nun einmal): mädchen. wäre mein 14-jähriges hübschmadamchen bastlerin, würde ihr das buch vermutlich gefallen. als inspirationsquelle ist es aber auch nett für alle, die das zuckerlrosasüße nicht so mögen; lässt sich schließlich alles auch viel unsüßer ausführen. mit solchem fokus werd ich mir demnächst ein projektchen zur umsetzung aussuchen; ich denke, da sollte sich das ein oder andere finden.

ich danke dem fischer-verlag für das rezensionsexemplar. was mich betrifft: gerne wieder.

Kommentare :

  1. Verstehen wir die Ideen eines Buches doch einfach als Anregung und Impuls, wie man diese dann letzten Endes für sich umsetzt, bleibt jedem selbst überlassen. Schließlich steckt hinter jeder Bastelei letzten Endes eine ganz persönliche Note, die die Bastelei einzigartig macht. Rosa ist meins auch nicht wirklich, daher würde ich mir zum Basteln andere Farben wählen :-)

    Danke fürs Vorstellen, liebe Ulma und dann viel Freude beim Ausprobieren, Nachwerkeln und Basteln!

    Abendliche Grüße,
    Sabine

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    1. ich bin ganz bei dir, liebe sabine.

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  2. o.k., das Buch wird doch so oft hoch gelobt in den vielen Blogs. Ich habe selber noch nie hineingeschaut! Macht mich glatt neugierig, was soll ich davon halten?
    Liebe Grüße, Cora

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    1. hm, wenn man — als nicht so rosaliebende — den rosaroten mantel wegblendet, ist es auch wirklich recht fein.

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  3. ups, ich hab gedacht, es gibt was zu naschen zur Nacht ;-). Ulma zuckersüß-feinsinnig-diplomatisch... - und ich habe verstanden, dass ich dieses Buch gar nicht brauche und gerne allen fürrosaglühenden Bastelmädelchen überlassen kann ;-) ;-) ;-). Und ich freue mich aufs transformierte Garnichtrosa-Ulma-Projekt! Lieben Gruß Ghislana

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    1. hihi, ja das wär auch nett gewesen, ein betthupferl sozusagen. und ja, für erfahrene mitdenhändenarbeiterinnen ist das buch vermutlich wirklich nicht so passend. wobei eben: schon ein hübsches ideensammelsurium.

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  4. ich werde mir im nächsten buchladen mal den rosa papiersüßkram anschauen, weil ich doch himbeerbonbons so mag (farblich und im mund zerschmelzend).
    auf dein rosa-nein-danke-projekt bin ich gespannt, weiß aber schon jetzt, dass es mir gefallen wird.
    liebe grüße von mano

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  5. merci! das kleine büchlein stöber ich demnächst auch einmal durch! plastikfarben mag ich manchmal ganz gerne - bin gerade im eiscremefieber! schönen tag! liebe grüsse, y

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danke für deine zeit.