16.12.13

das roteste an dieser grütze ...



... ist — abbildungsspezifisch betrachtet — meine erinnerung an ihre wahre erscheinung. danke, wetter. danke, licht. danke, fotoapparat. wie gut, dass bilder nicht alleine sprechen müssen. danke, worte.

wer weiß, wie sehr ich congee mag, dem schwant womöglich mein sympathiegehege [sicsicsic!] für die fünf-elemente-küche. dieses buch (und ich räume ein: wäre es mir nicht empfohlen worden, die umschlaggestaltung hätte mich wohl schon vom bloßen hineinblättern abgehalten) ist mir dabei seit jenen zeiten, da das füchslein optisch noch am ehesten einer bohne glich und damit vergleichsweise so viel mit seiner heutigen physiognomie zu tun hatte wie das bild meiner sich hier auf dem fein bedruckten, heimat.zine.ausgabe.02.special.edition.karamelo.leinengeschirrtuch in zurückhaltendem schwarz gebenden roten grütze mit sich selbst und ihrem namen, ein geschätzter ratgeber und begleiter geworden. aus ihm stammt auch das rezept für die realiter (s. diesmal nicht dem nichtwartenkönnen respektive zuspätansfotografierengedachthaben geschuldetes, sondern einzig der beweisführung dienenes halbaufgegessenfoto unten) rotschimmernde, die ich unter leichter abwandlung so gekocht habe:


300 g rote beeren (und ganz tcm-widrig habe ich mangels verfügbarkeit frischer exemplare tiefkühl-beeren verwendet) mit dem saft einer halben zitrone erhitzen, eine messerspitze kakao hinzufügen. einen kräftigen schluck roten traubensaft mit einem halben päckchen vanillepuddingpulver vermengen, unter die beeren rühren und kurz aufkochen lassen. mit agavendicksaft süßen und in gläser gefüllt abkühlen lassen.

gut für alle rotmäuler, noch besser, wenns ihnen an innerer ruhe und/oder erholsamem schlaf mangelt. wegen farbverzerrter fotos beispielsweise. solch widrigkeiten trotzend, kommen sie graugestuft daher, die zwei federtiere, angeflattert gekommen von ihr und ihr nebst geistig langlang umschwänzeltem halbem pudding. o o, wie ich mich freue. danke.


und — ich ergebe mich, du fotoquallicht und teile meine freude bildlos — wundervoll papiernes landete in dieser form, in jener und in der, letzteres naturgemäß fürs füchslein nebst kalender für mich von ihr. und ein solcher anderer auch noch von ihr. und dann noch hübscheste weihnachtspost von ihr. schne-de-reng peng peng. wahnsinn. danke. so sehr.

und zum krönenden linkstelldicheinabschluss ab zu ihrer allmontäglichen köstlichkeitensammlung und zurück in den adventuntergrund.

Kommentare :

  1. leeeeeeeeecker :)
    lg mickey

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  2. Ich habe letztens auch eine Origamifuchs falten wolle. Ich habe wahrscheinlich eine besonders schwierige Form heraus gesucht. Gleich 3 Personen sind daran gescheiteter. Aber wir geben nicht auf.

    Lecker schmecker sieht das aus, was da oben vom Bildschirm glänzt.

    Liebste Grüße

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  3. Das Rezept klingt sehr lecker, meine Minis werden es lieben...
    Schöne Woche
    Kebo

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  4. ach kopf hoch du, es schaut alles ganz wunderbar drein und deine worte sind eben noch das sahnehäubchen oben drauf (nebst köstlichem rezept, danke!). ich fotografiere in den wintermonaten am liebsten draußen und drinnen nur am fenster... so ist das;)
    sarah

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  5. ojajajaja ich LIEBE rote grütze und dein rezept werde ich umgehend ausprobieren. vielleicht noch mit vanillesauce ergänzen. danke!

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  6. Da tropft gelich der Zahn! Das wird probiert.Ich habe sehr lachen müssen, denn auch ich gebe Büchern oft schon den Dolchstoß, bevor ich hineingesehen habe, nur weil ich die Fassadengestaltung abscheulich finde.wenn es eine ist, denn Inhalt und Gestaltung sollten eigentlich identisch sein. Dunklerote Grüße von kaze

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  7. mmmmmm..... das muss ich gleich mal speichern- danke! :)
    Liebe Grüße von
    aennie

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  8. Das Licht... hat wohl deinen Kummer vernommen und gibt sich deshalb hier heute die größte Mühe. Wie gut, dass ich heute nichts zu fotografieren habe. ;-)
    Rotgegrütztes mag ich auch sehr, am liebsten mit Joghurt dazu. Frische Beeren tät es hier schon geben, aus den Treibhäusern eines Landes weit, weit weg. Aber bevor ich im Winter Beeren aus Peru kaufe, würde ich doch auch lieber in die Tiefkühltruhe greifen, so verwerflich finde ich das nicht.

    Herzlich, Katja

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  9. Mhhhh!
    Und auch hier Beglückwünschg zum Schwester- und Liebstengeburtstag!

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  10. Anonym16.12.13

    mmmmh allein vom lesen schnellen meine eisenwerte nach oben :-)

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  11. Lecker! Selbstgemacht habe ich die noch nie. So viele Links gibt bei dir heute. Da muss ich mal vorbeihuschen.
    Liebe Grüße! Morgen soll es nochmal etwas Licht geben, dann wird es wieder trüb und regnerisch!
    Liebe Grüße!

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  12. Mmmmh, mir tropft der Zahn. Lecker! Ich hab gestern einen Glühweinsirup hergestellt. Von den Kalorien mag ich gar nichts wissen.
    Liebe Grüße, Kerstin

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  13. welch tolle, tolle rote Farbe, Ulma!

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  14. ….rote grütze….ist mit das allerwunderbarste für mich…und noch so schön bebildert…wie immer bei dir…hier! liebe grüsse von mir zu dir!

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  15. so schön.. ich tauche ein in dein Beerenschwarz, wundervoll...!
    Und liebe Ulma, trotz Pausenverschwindibus, das Glück ist dir holt ... die Frist wurde verlängert! Du kannst noch immer einen holzigen Waldorden gewinnen und ich drücke dir meine blau-gestempelten Daumen ;)

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  16. Das Rezept werde ich bestimmt nachkochen...

    Liebste Grüße zu dir :-)

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  17. ach liebe ulma, danke fürs erinnern ans congee-rezept. auf meiner liste übers jahr ganz nach oben + ein bisschen aus dem blickfeld gerutscht, dabeiunbedingtprobierenwollend. köstliche grütze dazu und mir füchsleins metamorphose vom böhnlein zu reineke vorstellend, beginnt der dienstag heiter.

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  18. lecker, muss ich mir merken (hoffe ich vergesse das nicht wieder)
    LG
    Katja

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  19. rote grütze, die nationalspeise der norddeutschen -- mir so lieb, dass ich sie jeden tag naschen könnte, noch versüßt mit feiner selbstgerührter vanillesoße - eine herrlichkeit! demnächst werde ich sie österreichisch-fünfelementemäßig noch mit kakaopülverchen veredeln.
    liebe grüße!

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danke für deine zeit.