30.4.15

und weitertragend




⁌⁍

eine tragefrage abgeschlossen, bild hängt.
.

am liebsten würde ich gleich noch ein paar helena emmans-silber-löffel dazuhängen.
wie fein sie mit den zart-porzellanenen von papa plaudern könnten,
mit den federn und den schälchen.
.

von einem der tausend und abertausend blüten tragenden sträucher eine zartlila dolde abgebrochen, frühlingsduft nach hause getragen.
.

eine weitere tragefrage aufgeworfen und geklärt :: die für die füße.
und darunter liebend gern den. für die weichheit.
.

die ohren sind grad ziemlich froh darüber.
(via nodi | alessandra taccia, da treiben meine augen sich so gern herum.)
.

noch ist bärlauchzeit. meine geschmacksknospen tanzen schon allein beim anblick dieses brotes.
muss ich dringend ausprobieren.
.

einen vogelkopf in roman khalilov-manier schreibe ich mir hinter die inspirationsohren.
vielleicht am liebsten aus plastiform wie da. so gut zum arbeiten, das material.
.

»how to avoid everything« bleibt trotzdem eine gute devise.
blumenwiese.
frühlingsbrise.
vogelkacke, miese.

⁌⁍

28.4.15

das füchslein trägt ...



... die meiste zeit das gleiche wie in den letzten jahren, vermutlich weil ich eine hoffnungslose zugroßnäherin bin – in weiser hineinwachsvoraussicht (wie weit es mit der weisheit her ist, lässt meine auch-für-mich-selber-zu-groß-näherei vermuten; irgendwie will die rechnung mit dem hineinwachsen da nicht so recht aufgehen ...). die hose ist die vom herbst 2013, passt nach wie vor hervorragend. unverkennbar ist auch das neue raglan-shirt nach dem kostenlosen schnittmuster von mamahoch2 mit langarmverlängerung ein paar nummern zu groß (und die füchsischen hockend-richtung-boden-zupfereien tun das ihre dazu). vor lauter großgenugambitionen reichte stoffmäßig nicht einmal das dafür zerschnippelte alte shirt von mir, sodass für das linke armbündchen ein ausgedienter monsieur-loop herhalten musste. in wahrheit freilich alles pure absicht – wegen der asymmetrie, der schicken, und so.

mit den blüten und pollen um die wette flattert der kleine herr so gewandet zu my kid wears, made4BOYS, zum crea- und zum upcycling-dienstag; endlich wieder einmal das volle programm.



24.4.15

tragend



viel zu tun war hier in letzter zeit. illustrierend || vortragend || auftragend (endlich!) || von wand zu wand hin- und hertragend || und dem hübschmadamchen und dem kleinen fuchs alles mögliche hinterhertragend.

über all der tragerei sprießt die lust auf nicht-warmes frühstück mit den knospen um die wette; das congee bekommt konkurrenz. immer mindestens um zehn minuten zu spät, vom aufstehen weg,
sind wir frühstück von der unkomplizierten sorte per se sehr zugetan. overnight-oats-gedanken tragend. so fein schmeckende obendrein.

dieses und jenes purzelt vorabendlich ins glas. furchtbar gern vom fundament aufwärts hafer-, dinkel- und hirseflocken, manchmal auch gepuffter amaranthkokosraspeln, mandelblättchen, ein paar gemahlene erdmandeln für die süße, sonnenblumenkerne, sesam, chiasamen, was eben so da ist und zungenknospengedanken frohlocken macht. mandelmilch darüber oder auch mit wasser vermischte kokosmilch. ein paar himbeeren oder erdbeeren als dach, immer noch die tiefgekühlten. deckel zu, augen zu. augen auf, deckel auf, mund auf, augen zu. mmmmmh.

weitertragen.

nachtragend :: fräulein hona. fast vergessen. macht mir gerade wieder ohrenfreude.

21.4.15

blattgeburten




blattkinder strecken ihre grünspitzen in die frühlingsluft, wohin der augapfel auch fällt, nah am stamm umso mehr. die nähmaschine dreht elipsen auf lodenresten und wirft ihrem eigenen blattwerk fußküsse zu. zum bezirzen des halsen oder handgelenkschmeicheln. oder sonnenräkeln an der wand.


habts sonnig und gut
immer mit mut
(und ev. mit hut)
linked with :: creadienstag

17.4.15

noch da























wir sind noch da, wollte ich nur einmal kurz ins netz zwitschern. wir sind nur gerade so beschäftigt mit magnolienblütensammeln und sonnenblinzeln und smoothietrinken und lieblingsbücherlesen* und weltsichtenverdrehen. deshalb.

aber das rezept muss sein ::

je esslöffelweise 3 mal haferflocken, 1 mal kokosflocken, 1 mal erdmandeln, 1/2 mal chiasamen. mandelmilch nach konsistenzvorliebe. die warm machen und himbeeren aus dem tiefkühlfach hineinlegen. dazugeben. 1 banane auch. und versmoothen.

gibts nachmittags. und manchmal morgens. im wechsel mit overnight-oats – über die dann mehr, ganz bald.

*) wie sehr wir die bücher von michael roher & elisabeth steinkellner mögen, wisst ihr ja schon (von da und da). ihr märchenbuch »wer fürchtet sich vorm lila lachs?« ist nominiert für den LESERstimmen-preis. da kann man mitstimmen.


linked with: flower friday

7.4.15

ei u. abc




das immer noch in flammen stehende haus verlangt dem füchslein einiges an löscheinsätzen ab, ungehindert brennt in ihm aber das augenflackern angesichts der abenteuerlichkeit von allerhand kolossalitäten vornehmlich kosmischer, ritterlicher und dinosaurischer, aber auch schriftlicher natur. überall wird ausschau gehalten nach einem spitz himmelwärts ragenden a, einem durch die welt mäandernden s oder einem ans erdkugelrund gemahnenden o. ein alphabetposter, der einfachheit halber digital erstellt, versüßt ihm das weitererkunden.

bei aller pastelligkeit auch recht spektakulär :: eier, die weiß in ein bad aus blaukrautsud wanderten, um ihm bald danach hellbläulich zu entsteigen. ein wenig curcuma legte ein paar einen gelblichen seidenschal über, eine leichte nuancierung ins grün am ende. und schwarztee schließlich nahm farbe ab und lasierte in rosarötlichem grau. zum erinnern fürs nächste jahr für alle, die eiliche dezenz mögen (dezenz, nicht demenz, dennoch). ich z.b.

sonnenstrahlen, immerhin. und jetzt bitte endlich frühling.

verlinkt mit :: creandienstag

3.4.15

O 0 o
























O

wir freuen uns aufs eierpecken. für alle eventualitäten gewappnet mit feuerwehr.

morgen wird noch einmal gefärbt. mit hibiskusblättern.
und schwarztee.
und blaukraut.

und dann befeuerwehrt natürlich.


habt ein schönes osterfest.