27.11.15

ein bisschen illumination





*

ich bekenne mich :: zur winterlichen indoor-haubenträgerschaft.
warme ohren machen irgendwie helle gedanken.
dem erhabenen zweck entsprechend darf ich mir heuer 
– nach jahrelanger selbststrickerei –
eine schöne, noble aus kaschmir gönnen, hab ich entschieden.
im dunklen das fragezeichen, ob mir die farbe auch passt ...

*

raumilluminierender beistand erwünscht.
bei ihr habe ich so schöne kerzenleuchter gesehen.
und dann den hier entdeckt.
der wird zu mir wandern wollen.

*

baucherhellendes darf auch nicht fehlen.
kekse mag ich. sie zu backen nicht.
es sei denn, man braucht nur eine rolle zusammenzuwursteln und die kekse dann runterzuschneiden.

*

nervenschonende musik dazu.
mit ein bisschen illumination am ende von lied 2.
erwartbar und unaufgeregt dahindudelnd.
das hilft. kuhzeichenerprobt.
13 kühe marschieren übrigens zu fräulein rucksack.

*

warme füße fehlen noch.
diese patschen möchte ich jetzt endlich einmal häkeln.

*

und wenn ich da so sitze, mit haube und kerze und keksen und musik und häkelzeugs,
am besten noch mit einem häferl chai-punsch
(ein schüsschen weißen rum in den von mir bei lotta einmal aufgezeichneten stell ich mir fein vor),
dann führt das vermutlich unweigerlich zu »Various Illuminations (of a Crazy World)«.

(wirklich leuchtend, die maira kalman.)

*

oder so.
gut so.
jedenfalls.

habt's hell!


23.11.15

drei



...

drei jahre hier.

danke fürs begleiten.

euch allen.


und einer durch eine geschenkte fleckvieh-herde in kalenderform :: salto di mucca in den kuhsegenbringenden milchtopf via kommentar gleich hier unterhalb (teilnahme für accountlose gerne via brieflein in der sidebar links). wohin der kuhmarsch geht – mehr in bälde hierorts; einfach wieder reinschauen.

und wer sicher gehen will :: ein paar wenige kalenderexpemplare sind noch da. bestellung wie gehabt.


freude machts mit euch.

– to be continued –




20.11.15

dattelpralinen



in manchen dingen bin ich strikt. in manchen nur halb. pralinenmäßig beispielsweise. eigentlich bin ich so gar nicht der pralinentyp. insofern :: mäßiges interesse an essbarem, das sich so nennt. insbesondere am selbermachen. diametral dazu mein verhältnis zu datteln. und dann die beiden so vereint in einem wort ... wider alle linguistische logik kugelte sich die dattel gefühlsmäßig in den determinatum-rang (you know). also doch. was für ein glück. so famos!

180 gramm medjool-datteln und 50 gramm cashewkerne (oder nüsse) zerkleinern. mit 2 esslöffeln hafermark, einer prise salz, nach belieben galgant, kardamom, ingwerpulver und zimt und etwas wasser vermengen und mit einem pürierstab in eine grobe paste verwandeln. kugerl formen und in haferflocken wälzen. in konfektpapierförmchen betten und im kühlen weichheit weichen lassen. der striktheit quasi.

nervennahrung im übrigen, in mehrfacher hinsicht. unaufwendig zum einen. und zum anderen :: b-vitamine, kalium, magnesium. (calcium und zink noch als draufgabe. gesund also sozusagen – verputzte man nicht alle auf einen haufen ...)


18.11.15

2016er





auf ein besseres, ein gutes.

⁌ ⁍

12 fleckvieh-tuschezeichnungen, in kleinauflage gedruckt im feinen a6-format auf schwerem, naturweißem, säurefreiem papier. für das gute nachleben als klamerhängungsaffine loseblattsammlung konzipiert, kuhgeborgen eingehüllt im fuchsbegürtelten mantel aus blatt № 13.





für € 16,00 + porto macht sich die herde auf die hufe und galoppiert ins neue zuhaus. einfach das brieflein in der sidebar links anklicken und bescheid geben. solange der vorrat reicht.

* AUSVERKAUFT *









17.11.15

willkommenskultur


via WSAKE



zwei artikel über die bedeutsamkeit einer großzügigen willkommenskultur
1 & 2

...

anna | WSAKE hat sich ein sehr feines projekt ausgedacht und in kooperation mit magdalena ettl acht verschiedene grandiose weihnachtskarten gestaltet, deren reinerlös zur gänze der flüchtlingshilfe zugutekommt



hier kann man die REFUGEE WELCOME CARDS bestellen

ich bin wirklich sehr angetan – von der idee und vom ergebnis gleichermaßen
die meinen sind schon auf der reise


13.11.15

das eine – und das andere



⦿

wir sind ja alte bergfüchse
das ist das eine
.
das andere, das, was ich abseits des wanderns mag
z.
b.

::

eine hose, die, obwohl ich das sweatpants grundsätzlich nicht zutraue, echt chic [sic!] aussieht

*

mit der bluse v.a.

*

noch lieber naturhölzern. aber die verstrebungen!
die perspektive hat etwas m.c. eschersches, nicht?

*

aber so richtig

*

für die ohrwascheln :: das lied
– zeit, endlich wieder einmal die gitarrenfinger auszupacken –

*


*

die nehm ich als vorlage zum selberbasteln

*

stricken
(kurz vor vollendung des erwähnten pullis ist mir die wolle ausgegangen,
ich erwarte sehnsüchtigst den bestellten nachschub, den es hier nirgends zu kaufen gibt)
+
wobei ich nicht so ganz durchblicke bei diesem konzept
& mir denke :: lieber gleich den ganzen betrag spenden und wollreste verstricken
und meinetwegen ein badge o.ä. fürs gemeinsame statement

*


*

(danke, michael!)

**




und dann wieder wandern
durch märchenlandschaften
am liebsten

ein bisschen magie
à la »freitag, der 13.«

10.11.15

das füchslein trägt ...



... einen rosaluftig versonnenen himmelsblick und eine novemberblume (sic! sic! sic!) im haar.

in die mamajacke wurde erst nach dem sonnenuntergang geschlüpft. darunter verbirgt sich ein neues raglan-shirt aus einem alten papa-leiberl, bis zum letzten eckerl ausgenutzt, selbst die bündchen sind direkt übernommen. das ende der innerfamiliären kurzarm-zu-langarm-shirt-upcycling-fahnenstange ist nun endgültig erreicht, es sei denn der monsieur entscheidet, fortan zu deutlich größeren größen zu greifen. man weiß ja nie, das füchslein switcht immerhin auch zwischen blume und »schwert«.


was das betrifft :: wir haben hier mittlerweile ein ganzes stockarsenal, je monströser die ausführung desto lieber. als schnitzmaterialempfängerin werde ich da vom kleinen jäger und sammler allerdings nicht einkalkuliert. schwertschnitzerei ausgenommen, vermute ich. mal schauen, ob der creadienstag in sachen holzverbastelung anderweitig gutes ausspuckt.

t-shirt :: wie so oft basierend auf dem regenbogenbody-schnittmuster
hose :: heiß geliebte und mittlerweile mit noch mehr flicken versehene mama-jeans-upcycling-jeans nach mix & moritz


8.11.15

nippon



WÄRE ICH EIN GUTER JAPANER?
(aus: peter fischli | david weiss: FINDET MICH DAS GLÜCK?).


mein fragenschatzkisterl. hier auch schon. und hier auch.
die kuh ihrerseits – ein kleiner vorgeschmack auf den 2016er-kalender. bald ist er da.

5.11.15

fürs gesichterl



nach langem wieder einmal ein bisschen naturkosmetik hier. hinter dem fliegenden vogerl links verbirgt sich übrigens eine neu gebastelte seite mit ringana-basisinfos. falls ihr mal klicken wollt.


der teil meiner haut, der sich in meinem gesicht befindet, will nicht immer so, wie ich wohl will, ilsebill. ganz schön frech. tanzt mir da einfach so auf der nase herum. mag ich gar nicht. also habe ich mich auf die suche begeben nach kleinen verbündeten, die potenzial haben, mir beim durchsetzen meines willens hilfreich zur seite zu stehen. naheliegenderweise habe ich mich da bei ringana umgeschaut. und mir eine kleine schützenhilfekompanie zusammengestellt, die tapfer tut, was ich mir erhofft habe :: das hautbild klären, die poren verfeinern, für eine schön weiche und glatte haut sorgen und sie frisch und ebenmäßig aussehen lassen. und die übermächtigen hormone sind auch bei weitem nicht mehr so erfolgreich beim dazwischenfunken.




das sind sie, meine treuen gesichtspflege-schätze ::

für die erste portion geschmeidigkeit ist zuerst die reiningungsmilch dran. ein pumpstoß genügt. im angefeuchteten gesicht verteilen und mit lauwarmem wasser abwaschen. auch mascara lässt sich damit ganz wunderbar entfernen (ein befeuchtetes wattepad ist hilfreich).

milde waschsubstanzen auf zuckerbasis, extrakte aus steinklee, ringelblumen, ginkgoblättern, jojoabsamen und rosmarin, rosenwasser und hochwertige öle aus sesam, mandelkernen und traubenkernen befreien die haut schonend und effektiv von unreinheiten und stärken ihr natürliches gleichgewicht.

°

als nächstes ist das gesichtswasser L an der reihe. lange habe ich diesen schritt ausgelassen, aber mittlerweile schwöre ich darauf. danach fühlt sich die haut unheimlich weich an. auf ein wattepad geben (aufgrund seiner leicht schäumenden textur reicht auch hier ein pumpstoß) und damit sanft über das gesicht streichen.

rosenwasser, apfel- und orangenfruchtwasser beleben die haut und grüntee- und erlesene kräuterextrakte wirken beruhigend und sorgen für ein entspanntes hautgefühl.

°

⟼ jetzt kommt mein geheimtipp :: das männerfluid.

eigentlich ist das, wie der name schon sagt, ja für männer als abschluss der pflege nach der rasur. gut, dass ich es dennoch probiert habe; denn ich bin schlichtweg entzückt davon :: seine textur ist wunderbar leicht, es spendet ganz viel feuchtigkeit, zieht rasch ein, mildert irritationen, hat einen leicht mattierenden effekt und lässt das hautbild viel, viel feiner erscheinen.

dass sich die haut damit so zart und geschmeidig anfühlt, liegt an der riesenportion nachtkerzen- und kokosnussöl, die das männerfluid enthält. diese wertvollen öle sind dafür bekannt, tiefenwirksam feuchtigkeit zu spenden und so trockenheitsfältchen zu reduzieren, die haut zu beruhigen, die talgabsonderung zu reduzieren und das hautbild allgemein zu verbessern. hochwertige knospenextrakte verwöhnen die haut zusätzlich, bisabolol wirkt entzündungshemmend, ingwerextrakt und koffein beleben.

und dann ist da noch ein ganz besonderer wirkstoff drinnen :: ectoin. ectoin ist eine natürliche substanz aus der gruppe der extremolyte, die von mikroorganismen produziert werden, um sich vor extremen bedingungen zu schützen. ectoin wirkt zellschützend, entzündungshemmend und pflegend und ist in der lage, die zellmembranen gegen schädliche umwelteinflüsse zu stabilisieren und dadurch allergische symptome wie rötungen, jucken oder brennen zu reduzieren.

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wenn vereinzelte hautpartien nach mehr reichhaltigkeit verlagen, bekommen sie einen tupfen cremekonzentrat. darüber hab ich hier schon einmal geschrieben.

°

das sahnehäubchen oben drauf ist zu guter letzt das tönungsfluid. auch so ein großer favorit von mir. sorgt für einen natürlich-ebenmäßigen teint, ohne die haut zuzukleistern oder geschminkt aussehen zu lassen. hier habe ich darüber berichtet.

_  _ -  .  ..

falls jemand ausprobiert :: mich würden eure erfahrungen sehr interessieren.




es handelt sich hierbei nicht um einen gesponserten post im herkömmlichen sinne; ich bekomme nichts dafür, dass ich das hier schreibe. aber ich freue mich natürlich, wenn ihr im falle einer bestellung bei ringana, bei der frage danach, wo ihr von ringana erfahren habt, meinen namen (ulrike krawagna) angebt. warum und wieso das ganze, könnt ihr da nachlesen. 

bei fragen genügt ein klick auf das brieflein in der sidebar links, ihr wisst ja bescheid.

p.s.: selbst nicht facebookerin habe ich hier noch einen hinweis für alle diesbezüglich bewanderten :: fürs ebendortige ringanaliken erhält man einen € 5.00-ringana-gutschein, den man bei einer bestellung im shop einlösen kann.




3.11.15

lebensbrot



the life-changing loaf of bread gondelt schon seit einer kleinen ewigkeit durch die unendlichen netzweiten. mein erster eigener körnerbrotversuch liegt auch schon einige zeit zurück – hervorgebracht hat er einen durchaus deliziösen, physiognomisch aber kaum berührungspunkte mit dem, was man sich gemeinhin unter einem brot vorstellt, aufweisenden bröselhaufen. weil es mich aber so verlockt hat, habe ich nun endlich einen neuanlauf unternommen; mit wirklichwirklich famosem ergebnis. mindestens so ideal für unter die butter wie das nussbrot. und das machen selbst war auch die reinste freude :: kein abwiegen, kein kneten, kein teiggepick. kurzum :: brot will ich jetzt immer so.

weil ich eigentlich ganz zufrieden bin mit meinem leben und mir der sinn zurzeit gar nicht so sehr nach tiefgreifenden veränderungen steht, habe ich ein klitzekleines bisschen am originalrezept geschraubt, nur zur sicherheit; auf dass daraus einfach ein lebensbrot werde ::

1 becher sonnenblumenkerne
3/4 becher gemischte nüsse
2 becher heidenmehl (gemahlener buchweizen)
1/2 becher leinsamenschrot
3 el flohsamen (im ganzen)
2 el chiasamen
1 tl steinsalz
2 el kokosöl
1 1/2 becher wasser (gerade so warm, dass das kokosöl darin flüssig wird)

alle trockenen zutaten vermengen, ebenso kokosöl und wasser zusammengeben – und dann alles miteinander vermischen und in eine kastenform füllen (ich leg die vorher mit backpapier aus); gleichmäßig verteilen. nach lebensrealität quellen lassen, mindestens jedenfalls zwei stunden, bei mir wars ein ganzer tag. ins auf 175° celsius vorgeheizte backrohr schieben, nach 20 minuten auf ein backblech stürzen und weitere 40 minuten backen. vor dem anschneiden vollständig auskühlen lassen.

frohes leben!