22.12.16

zum fest



horst stasny :: Tischsitten 3 | Schau, wie schoen der Christbaum brennt!
[via]
*

zum fest darf man mal auf den putz hauen
meine ich

  *
    * 
*

mit einem kuschelweichen kaschmirpullover zum beispiel

*
    *

die décadence verträgt ihrerseits einen schuss légèreté
oh oui

    *      
      *      * 

deren kürze kommt der sockensichtbarkeit entgegen
für die feiertage wären da die pixel stitch socks eine selberstrickidee

oder
mäuse für zwergenfüße

*

für stricknadellos warme pfoten
die handschuhe
haha

     *
*     
   
muße auch für wohlgeklick sollte da sein

ein wunderschöner shop mit wunderschönen dingen
::

&

die arbeiten von brooks shane salzwedel

    **
*
  
ohrenfestlich untermalt von

        *
*

und schmökerzeit

das füchslein blättert aktuell liebend gern in meinen kunstbüchern
favorisierte epochen :: gotik und renaissance (viele heilige, viele waffen, jaja)
passend für unterm baum
::
und

*
               *

apropos baum

*
***
*****
*

. 1 .

danach daraus machbar
– denn danach ist davor –

. 2 .

sieht fein aus
und frisch
wie das nahende
'17

*

diesbezüglich und überhaupt
...
was die unabänderlichkeit des gegebenen betrifft,
halte ich der ja gern das vermeintlichkeitsvotum entgegen
steht auf meinem lektürewunschzettel

      *
*
  *  

und auf dem allgemeinen
~
ein lichtvolles fest allseits






*
*   *
*
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9.12.16

presque incroyable



äußerst bizarr und nahezu unglaublich, dass ich meiner allerliebsten mousse au chocolat hier noch kein plätzchen zugedacht habe. meinem gaumengedanklichen locus amoenus, seit kindheitstagen schon. tante-isl-creme hieß sie da bei uns – und sie tut es immer noch. nach der großtante, die sie aufs exquisiteste rührte. wie folgt.

:: mousse au chocolat | tante-isl-creme ::

200 gramm milchschokolade und 150 gramm zartbitterschokolade im wasserbad schmelzen. abkühlen lassen und mit 250 ml geschlagener sahne verrühren. den schnee von 8 eiklar unterheben und im kühlschrank kaltstellen.

c'est tout.

so einfach.
so gut.
ein festdessert.

stelldichein der unglaublichkeiten.

6.12.16

für kleine trapezkünstler



mittlerweile formidabel im alltag gelandet, ist das leben mit unseren zwei mücken ein durch und durch beschauliches. diese zwei kleinen wesen sind so unfassbar entspannt und zufrieden, dass wir hier sogar zum werkeln kommen; zum spieltrapezbasteln beispielsweise. eines zu finden – zumal zwillingsdimensioniert –, das mir keine augenschmerzen bereitet, hat sich nämlich als schier unmöglich herausgestellt. daher also. orientiert haben wir uns dabei an diesem hübschen exemplar.

für unsere doppelversion haben wir die maße adaptiert und folgendes an material verwendet ::

4 holzleisten (1,5 x 4,5 x 60 cm)
1 rundstab (100 cm lang; 2,2 cm durchmesser)
lederbänder
holzperlen
glöckchen (das mückenhighlight!)
strickherzen (von der lieben frau.mai)

die lederbänder sind nur herumgebunden — lässt spielraum in sachen baumeleiposition. ansonsten im grunde alles wie dort beschrieben.

alle glücklich. alle entspannt. alle zufrieden. meine augen auch.


verlinkt mit :: creadienstag

18.11.16

alles gut





zwei als zwerge verkleidete mücken führen
seit mittlerweile zwei wochen im hause ulma ein sehr beschauliches leben.
alles ist gut geworden.
und so wird es bleiben. hoffentlich. bestimmt.
es ist unfassbar schön, zwei so liebe kleine wesen hier haben zu dürfen.

.

so viel für alle nicht-instagram-begleiter_innen in aller kürzewürze.
mehr alsbald.


verlinkt mit :: freutag

28.10.16

zwischendurch gedankenbeamen



f.c.k. sind im übrigen die initialen der kleineren mücke





°

»Naja, das ist halt meine Art, dass ich sogar, wenn ich sehr traurig bin,
immer noch die komische Seite der Angelegenheit sehe.
Es hat ja auch alles eine komische Seite. Ich bin eben eine heitere Pessimistin.«

sagt christine nöstlingerich mag diese weltsicht.
sie hilft. wie auch das gedankliche wegbeamen in die profanität;
außerhalb des paralleluniversums, in dem wir uns gerade bewegen.
das gelingt nicht immer. aber zumindest zwischendurch.



da denke ich dann zum beispiel

.
.
.

an einen egg shape-mantel
fürs warmhaben in meiner liebsten jahreszeit,
die vor dem krankenhausfenster an mir vorbeizieht.

.

oder an cleo-schuhe,
die eigentlich gar nicht zum herbst passen,
aber einfach sehr, sehr hübsch sind.

.

oder auch daran, dass die teppichfrage immer noch ungeklärt ist.
dieses exemplar ist aktuell ein großer favorit.
wobei es fürs leben mit kindern vermutlich intelligenteres gibt als einen hellen teppich.
apropos :: mit dem gutscheincode XMAS20 gibts noch bis 30. oktober
20 % rabatt im urbanara-weihnachtsshop

.

oder an affen.
den von kay bojesen zum beispiel.
zu letzterem hier eine gute dschungellektüreorientierung.

.

oder an kürbis-quiche
das krankenhausessen ist ... naja ... ausbaufähig

.

oder an mückenstrickereien
geplant :: on the go-veralls


oder an und nach über die ansichten gerald hüthers,
von denen ich sehr viel halte

.

oder an die illustrationen von jane ray

.

oder an wunderbare musik für alle tage
::
das neue album von fräulein hona


.

oderoder

zwischendurch an profane lebensdinge denken
tut einfach gut

.

und zum denken minimalpaarhaft auch das danken
von ganzem herzen
euch
für eure wunderbaren kraftspenderundmutmacherworte
ich bin überwältigt
von der lebensechtheit der vermeintlichen virtualität

° d a n k e °


.

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27.10.16

papier papier



pompons nach der anleitung aus »ALLES PAPIER« 
sonja egger hat mich – vor jahren mittlerweile schon – mit ihrem blog ars pro toto gleich vom ersten klick an für sich eingenommen. eine so angenehm ruhige ästhetik herrscht dort, gepaart mit beeindruckendem einfallsreichtum. ganz zu schweigen von dem wunderbaren menschen dahinter.

druckfrisch gibt es jetzt ein ganz in diesem geiste stehendes diy-buch von ihr :: »ALLES PAPIER« umfasst 40 DIY-PROJEKTE ZUM NACHMACHEN, wie es im untertitel heißt. spürbar getragen sind sie allesamt von sonja eggers sensiblem blick auf diesen wunderbaren werkstoff. die vorgestellen projekte decken eine bandbreite ab, die direkt in die vielfältigkeit der be- und verarbeitungsmöglichkeiten eintauchen und die faszination papier greifbar werden lässt. den vier themenbereichen schenken, verpacken, wohnen und feiern zugeordnet finden sich darin leicht verständliche schritt-für-schritt anleitungen für kühlschrankmagnete genau so wie für papierschmuck, pop-up-karten, leuchtobjekte, utensilos, masken oder pappmachéschalen, um nur einige zu nennen – kopiervorlagen inklusive; und all das abseits des herkömmlichen und schon hundertmal gesehenen. eine kleine materialkunde und die anschauliche erklärung der wichtigsten basistechniken im zusammenhang mit der papierverarbeitung ergänzen die projekte. ein seitenblick aufs stempelschnitzen ist auch mit von der partie. und als sahnehäubchen obendrauf gibt es herausnehmbare papierbögen, designt von sonja egger, die im übrigen eine famose illustratorin ist. ihr merkt schon, ich bin schwer begeistert.



in der aufmachung findet das buch eine gute balance zwischen verspieltheit und zurückgenommener übersichtlichkeit. einzig in der papierwahl selbst – alles schön und qualitativ hochwertig, aber nichts, was sich großartig von anderen büchern dieser art abhebt – hätte der verlag noch ein schäuflein nachlegen können, um der thematik auch auf dieser ebene das gewisse etwas zu verleihen. aber das ist jammern auf hohem niveau und tut meiner empfehlung keinerlei abbruch.




»ALLES PAPIER« ist ein kleines schatzkästlein für papierwerkler_innen, am anfang stehende und passionierte gleichermaßen, und im übrigen eine feine geschenkidee. apropos schenken :: der haupt-verlag verlost zehn exemplare des buches – hier entlang. viel glück!

11.10.16

die kleine mücke und die kleinere mücke




ich darf vorstellen ::
die kleine mücke und die kleinere mücke,
am 20. september bei uns gelandet.


wer auf instagram mitschaut, weiß ja schon bescheid. auch dass mein »und dann bittebittebitte einfach alle gesund sein«-wunsch vom letzten eintrag leider nicht in erfüllung gegangen ist. eine woche lang waren wir im dankbaren glauben, alles sei gut. ein irrglaube, der sich zu unserem unfassbaren glück (ja!) trotz aller trickreichen hinterslichtführungsfinten schließlich gleichsam auf dem sprung nach hause doch noch als solcher entlarvt hat.

darüber reden mag ich überhaupt nicht, am liebsten niemanden sehen. aber schreiben – das geht, das fühlt sich richtiger an.

von vorne.

die kleinere mücke ist ein turner, unter einbezug der nabelschnur obendrein. sehr bald hatte er sich im bauch in den kopfstand begeben, während die kleine mücke da drinnen saß. irgendwann entschied sich dann die kleinere mücke, sich auch aufzusetzen – um den bruder abzuholen vermutlich. die kleine mücke verstand den hinweis und drehte sich alsbald nach unten; aber die kleinere mücke folgte nicht mehr nach, sondern blieb nun ihrerseits in sitzposition. eine natürliche geburt hatte ich mir gewünscht; die aussage im krankenhaus, dass beckenendlagen dort kaum mehr und sowieso nur noch von älteren ärzten entbunden werden und ich also, weil das mit den dienstzeiten letzterer gut kombiniere, idealerweise werktags zwischen 7 und 15 uhr wehend eintrudeln möge, ließ meine dahingehende hoffnung erheblich schwinden. durch ein paar glückliche fügungen tat sich schließlich eine woche, bevor die beiden mücken schlüpften, die unerwartete möglichkeit auf, zur entbindung in eine privatklinik zu gehen und die begleitende gynäkologin und hebamme selbst zu wählen. tatsächlich fand sich eine wundervolle ärztin, die bereit war, mich so kurz vor der geburt noch aufzunehmen und mit mir und den beiden mücken eine natürliche geburt zu versuchen; und auch gleich noch eine ebenso wundervolle hebamme zu organisieren. alles fügte sich, griff aufs reibungsloseste ineinander, ruckzuck.

dienstag, 5 uhr morgens, blasensprung. noch keine wehen. sicherheitshalber liegend mit der rettung in die klinik. gegen 6 uhr dann erste wehen. und um 9 uhr 23 war die kleine mücke geschlüpft. eine so schöne, so entspannte geburt. während die kleine mücke mit papa kuschelte, war ich nun vorfreudig gespannt auf die beckenendlagengeburt. aber die kleinere mücke führte anderes im schilde. mit ihren drehungen und purzeleien hatte sie sich hoffnungslos in der nabelschnur verstrickt, sodass sie keine möglichkeit hatte, nun nach unten zu rutschen. die herztöne fielen ab – notsectio. um 9 uhr 52, nur fünf minuten nach der entscheidung der gynäkologin, war die kleinere mücke auch geschlüpft, hatte eben den bauchausgang gewählt. ein kaiserschnitt, mit dem ich nicht nur gut leben kann, sondern für den ich unheimlich dankbar bin. die kleinere mücke hätte es anders nicht zu uns geschafft; und hatte auch so zu kämpfen, da sich die nabelschnur mitunter auch fest um den kleinen hals gezurrt hatte. die kleinere mücke war blass, die sauerstoffsättigung nicht gerade blendend. der grund dafür schien ja auf der hand zu liegen. bald würde sich alles einpendeln, waren wir überzeugt.

mir ging es nach der geburt formidabel – bis auf den höllisch brennenden schnitt in meinem bauch. und noch einmal bin ich dankbar für diesen kaiserschnitt. wäre der nicht gewesen, ich wäre vermutlich gleich am nächsten oder übernächsten tag nach hause gegangen. und dann wäre die geburt erst so kurz zurückgelegen, dass wir wohl vermutet hätten, die kleinere mücke hätte sich eben noch nicht ganz davon erholt und deswegen nicht so besonders großartige werte. nach einer woche hatte ich endlich das gefühl, mich wieder einigermaßen »normal« bewegen zu können, mehr als ein paar schritte in hexenbuckelhaltung zu schlurfen, zumindest irgendwie, zugegebenermaßen unter aufwendung aller mir zur verfügung stehenden verrenkungskünste, aus dem liegen ins sitzen zu kommen. zeit, nach hause zu gehen. im rahmen des üblichen entlassungsuntersuchungsprozederes wurde routinemäßig bei beiden mücken noch einmal die sauerstoffsättigung gemessen – und da zeigte sich, dass bei der kleineren mücke irgendwas nicht stimmte; bei diesem kleinen wesen, das die ganze woche über vor allem in anbetracht seiner nicht einmal 2500 gramm so unglaublich kräftig gewesen war und an der brust getrunken hatte wie ein kleiner weltmeister. dass sich am tag zuvor eine gewisse müdigkeit, erschöpftheit breit gemacht hatte, wurde auf die leicht erhöhten bilirubinwerte zurückgeführt und naturgemäß als nicht weiter bedenklich eingestuft. jetzt aber läuteten die alarmglocken. transfer auf die neonatologie und herzultraschall, fünf kardiologen am werk. banges warten. dann die diagnose :: ein sehr seltener, schwerer herzfehler. – –

eineinhalb tage später die überstellung mit dem hubschrauber ins kinderherzzentrum in linz. das füchslein konnte zunächst, bis das vermissen zu groß wurde, bei oma und opa bleiben, das hübschmadamchen pflegt glücklicherweise ein legeres verhältnis zur anwesenheit in der schule und begleitete uns nach linz, um die kleine mücke zu versorgen (hoch lebe die milchpumpe!), sodass wir, der monsieur und ich, bei der kleineren mücke sein konnten.

es ist alles verschwommen. die sich dehnenden minuten zusammengeschnalzt in ein wirres knäuel aus tränen, angst, haltlosigkeit.

nächster ankerpunkt :: die fünfstündige operation. die unglaubliche, außerhalb aller bekannten emotionen angesiedelte, hysterische erleichterung mit dem »alles ok« des chirurgen am telefon. eine stunde später endlich wieder bei der kleineren mücke.

alles entwickelt sich gut. verlegung zurück nach graz. die vierte intensivstation.

und jetzt – wir wissen es nicht. es gibt schritte nach vorne und schritte zurück. die magensonde, die schon weg war, wird wieder gebraucht, ebenso zusätzlicher sauerstoff. neue medikamente sind dazugekommen. ein austarieren. ein hoffen. ein abwarten. der kleine kämpfer. er macht das so gut. und es bricht mir das herz, ihn dort so liegen zu sehen und nichts tun zu können, als da zu sein (und viel zu wenig da zu sein, weil auch der bruder mich braucht), mit ihm zu reden, ihn zu streicheln, ihm vorzusingen, ...

geduld. geduld.
und viele liebe, kraftspendende gedanken.
danke für all die, die ihr unserer kleineren mücke und uns schon geschickt habt.
wer weiterschicken kann, der möge, bitte. wir können sie gut brauchen.

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9.9.16

irgendwann ist dann danach




illustration von elena odriozola





manchmal denke ich auch an danach

   

da wird z.b. der für das hübschmadamchen so wichtige maturaball sein.
und wir werden einiges zu inszenieren haben, um zumindest halbstundenweise abwechselnd hingehen zu können.
der körper wird dann noch recht post-schwanger sein.
eine gute schalenmöglichkeit vielleicht
::

.

wie verrückt freue ich mich auf »normale« hosen.
und noch mehr, dass es jetzt endlichendlich wieder solche nach meinem geschmack gibt
::
ooooooh yeah!

.

eine schuhtante bin ich ja sowieso.
vagabond mag ich grundsätzlich sehr.
schick und bequem
::

– daheim so –
finde ich unaufwändige chaos-aus-dem-blickfeld-beseitigung ziemlich gut.
immer schon und vermutlich bald noch mehr
::

lüftlings mag ich ungeordnetes.
ein mobile habe ich gebastelt
inspiriert von renilde de peuter.


herbstgeschmackslust macht mir die



die zeichnung ist von elena odriozola.



lesen ist hier sehr viel vorlesen.
das füchslein ist ein begnadeter zuhörer.
mittlerweile sind wir bei dickeren büchern angekommen,
drei, vier kapitel jeden abend.
ich hoffe, dass wir das beibehalten können.
jetzt steht jedenfalls ein dünneres auf der wunschliste
::
– klingt so gut –


lied, ja, lied.
dieses mag ich sehr.


auch fein zum lauschen
ein gutes gespräch
::



ansonsten machen wir uns schön langsam bereit.
für das, was noch vor dem danach kommt. und für das danach.

wir sind gut in der 36. woche angekommen. die dysbalancen haben sich zunehmend zurückgezogen und zuversicht und sogar einer gewissen gelassenheit platz gemacht. einer großen dankbarkeit und schon auch so etwas wie stolz. allen voran auf die zwei mücken, die so brav da drinnen ausharren, aller bewegungsunfreiheit zum trotz. und auch auf meinen körper, weil er das alles so cool hinnimmt und sich ohne zickereien anpasst an das, was gerade ist, mir sogar noch für ein dreiviertelstündchen täglich so etwas wie sport – naja, in einer sehr heruntergefahrenen riesenbauchversion – ermöglicht und meinem gefühl nach sogar dafür dankt.

für die zeit, bis wir einander haut an haut spüren dürfen, gibt es gar nicht mehr viel, was man sich noch wünschen dürfte, wenn alles so gut verlaufen ist wie bisher. wenn doch, dann wäre das, dass die süßen bauchbewohner sich und uns noch ein klein wenig zeit geben. zum bereitsein. und, ja klar, dass wir eine gute geburt haben. wunderbar wäre es, wenn die auf natürlichem wege vonstatten gehen könnte. ich hoffe es sehr. und will fest daran glauben, dass wir drei das gemeinsam schaffen. (und schicke dem sitzenden der beiden kleinen herrn beizeiten leise gedankenhinweise, dass uns da ein halber purzelbaum seinerseits schon mal gut entgegenkäme.) und dann bittebittebitte einfach alle gesund sein. – mehr als ein paar kleine wünschchen. aber so ist das wohl. danke allen, die an uns denken. wir werden euch auf dem laufenden halten.



6.9.16

noch viel zeit ...



... wird verstreichen, bevor kinderbeinchen in diesem kleinfeinen gestrickten spieler stecken werden. im nächsten sommer dann. was gut ist. da sollte sich auch mit leichtigkeit noch das nadeln eines zweiten ausgehen. nur wolle will noch besorgt werden. andersfarbige. mir graut vor der individuumsvermantschung, die mit zwillingseinheitsoutfits ihren anfang nimmt. (und zugleich zweifle ich keine sekunde an der sinnhaftigkeit eines pragmatismusvetos, das erfahrene zwillingseltern diesbezüglich mit blick auf ihre ab einem gewissen alter die kleidungsauswahl aufs konfliktunscheueste mitbestimmen wollenden sprösslinge vorzubringen haben; und mir schwant für dann auch für mich die unausweichlichkeit der beugung. aber bis dahin!)

orientiert habe ich mich am baby sunsiut »lesley« – hier; und ein paar änderungen vorgenommen. die träger zum beispiel breiter gemacht und auch länger, mit drei statt zwei knopflöchern versehen.

aus der ersten reihenanfangzunahmebredouille hat mich diese anleitung zum aufgestrickten maschenanschlag gefischt – funktioniert prächtig.

hachhach, wenn ich genau hinlausche, spüre ich nach und nach doch schon ein leises ungedüldchen aufkeimen ...

verlinkt mit :: creadienstag

2.9.16

#volljährig



von ganzem herzen alles liebe dir, du wunderbare große tochter!

so dankbar, dass es dich gibt.
genau hier. bei uns.

hüpfe gut ins erwachsenenleben, mein mädchen.
ich bin unbeschreiblich stolz auf dich.
und schicke dir ganz viel liebe und rückenwind für alles, was da kommt.

26.8.16

zwetschkenzeit



ich erwarte sie jahr für jahr sehnsüchtig, die zeit der zwetschken. pur mag ich sie. verröstert mag ich sie. verbacken mag ich sie. da mein ganz klarer favorit :: die tarte à la micha.

die purple plum torte ist aber auch ganz wunderbar. fluffig und saftig. ein bisschen herumgeschraubt, weniger zucker, dafür kardamomstäubchen oben drauf und mehr vom ei, also so ::

125 gramm mehl mit 1 teelöffel weinstein-backpulver und 1 prise salz vermischen. 100 gramm kristallzucker mit 115 gramm weicher butter und eiern schaumig schlagen. mehl unterrühren. den teig in eine gefettete springform geben und mit etwa 20 halbierten zwetschken belegen – haut nach oben. 1 esslöffel zucker mit zimt und kardamom vermengen und über den kuchen rieseln lassen. mit etwas zitronensaft beträufeln und bei 180° celsius ca. 45 minuten backen; gegen ende hin eventuell abdecken.

nach dem backen ziehen lassen, wers schafft. lohnt sehr.


22.8.16

foxquote #6



... den lorbeerkranz in weiser astronautenehrenvoraussicht schon einmal aufgesetzt ...

»es gibt nur noch marsraketen.* schade.
weil ich wollte eigentlich nicht auf den mars, sondern auf den mond.«

*) verifikation ausständig

22.7.16

sommern



.

ja!

könnte mir allerdings auch bald unfreiwillig blühen
dann ists nicht ganz so toll

aber jetzt ganz sommerlaunig

⇊ 


.

alljahreszeitliche geschichte
::
eine richtig gute tasche zu finden, das ist wirklich ein auftrag
scheint mir schon ziemlich in die richtige richtung zu gehen

.

fatal :: urbanara
so vieles dort, das mir gefällt
sogar eine küchenschürze kann mich dort verlocken (hach, leinen ...)



um gleich in der küche zu bleiben
::
machen lust aufs müsliriegelmachen

und was ich auch unbedingt endlich mal probieren möchte
:: lemon-granita ::



und sonst
::
— kommt auch noch im sommer —

*

was ich mit meinem instagram-account jetzt noch mehr denke
::
die ständige smartphonepräsenz geht mir beizeiten wirklich auf den keks
gut :: jesper juuls gedanken in diesem artikel zum thema



analog
::
von mojobe habe ich den tipp für diesen feinen baby-jumpsuit-schnitt bekommen
will ich unbedingt bald machen

.

zwei federwiegen sind indes fast fertiggestellt — die zeige ich demnächst






oh, und kunst freilich
:: 


—°—

schließlich
ganz wunderbar zum sommerfesthalten
::



frohes weitersommern




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18.7.16

schokokuchen



jenseits von ernährungsempfehlungen, gluten- weil mehlfrei höchstens könnte man trendtrüffelschnüffelnd ins treffen führen, haha. für die seele pur also. für den lieben besuch. für die eilige küchen- und kuchenhand.

schokoladenkuchen (ich weiß nicht mehr, wo in den netzweiten gefunden)

300 gramm zartbitterschokolade gemeinsam mit 100 gramm butter im wasserbad schmelzen und auskühlen lassen. 5 dotter mit 40 gramm zucker schaumig schlagen und mit der schokolade vermengen. 5 eiweiß mit 40 gramm zucker steifschlagen und unter die teigmasse ziehen. bei 180 grad celsius etwa 30 minuten backen, eventuell gegen ende der backzeit abdecken.

sehr cremig. sehr vollmundig. sehr formidabel in fruchtiger gesellschaft.



13.7.16

weiterbalancieren


28. woche. nicht gerade das, was man fugrechtlich ein kleines bäuchlein nennen würde. dritte schwangerschaft, zwei mücken zugleich — verwunderung wenig indiziert. dennoch bleibt die uneinholbare ungleichzeitigkeit, die gewöhnung hinkt der körperveränderungsrasanz hoffnungslos hinterher. »bauch dick, busen dick, alles dick«, meinte das füchslein letztens höchst charmant. fürwahr, weit ists mit der grazilität nicht her. und am boden balanciert es sich allemal entspannter als auf dem seil. indes :: der horock ist der gleiche wie vor drei jahren, aus dunkelbraunem (nahezu farbenfroh!) baumwollleinengemisch diesmal. der sieht – anders als in meiner ganz realweltlichen wahrnehmungswirklichkeit – bildstatisch zugegebenermaßen einigermaßen sonderbar aus, ist aber immerhin ungemein bequem und katapulitert mich nebenher aufs erfolgreichste aus der umstandsmodenbredouille, die in der offenbar hosenspezifisch primär designgebenden idee wurzelt, alle schwangeren frauen würden sich gern knackwurstgleich in stretchjeans quetschen. einszweidreinimmerdabei. horock it!

verlinkt mit :: RUMS

12.7.16

mückengewand



wenn alles ist, wie es sein soll, dauert es zwar noch eine ganze weile, bis die zwei kleinen mücken bei uns sind, das andernähmaschine sitzen wird bis dahin aber nicht angenehmer und mir schwant, dass die nähzeit, wenn es erst einmal so weit ist, sich vorübergehend ins reich der nostalgischen erinnerungen begeben könnte. zeit also, die ersten zwei mückenstrampler zu fabrizieren. hachhach. allerfeinster schnitt :: freebook »mikey«. in größe 68 genäht, weil ich für den start etwas mit füßen unten dran besser finde — hat jemand einen schnittmustertipp für mich? idealerweise auch gleich noch als langarm-wickel-version? ich bin gerade hochmotiviert.

verlinkt mit :: creadienstag


8.7.16

ein paar gute begleiter





manche vorlieben ändern sich,
manche bleiben immer gleich

– wovon ich mich zurzeit gut begleitet fühle –

.
.

:: vorsorgegedanklich ::
mit der aussicht auf zukünftig noch mehr leben am boden
wäre ein neuer teppich eine feine sache
der hier
hat es mir beispielsweise ziemlich angetan
– erfahrungen, irgendwer? –


ein atemberaubend wundervolles buch :: »Der Fluss« von michael roher
– danke für dieses berührende geschenk –


karotten . karotten . karotten
ich könnte sie ohne ende verdrücken



die RINGANA-körpermilch
für den rasant wachsenden bauch
einfach perfekt
mein gefühl bestätigend, dass öl meine haut austrocknet,
hat mir auch meine hebamme zu einer reichhaltigen creme statt schwangerschaftsöl geraten
&
für munter-frische beinchen, v.a. an heißen tagen
:: venenspray ::

*** btw :: bestellungen im online-shop den ganzen juli lang versandkostenfrei ***



stricksachen natürlich
seelenwärmer sind als nächstes an der reihe



herr krokodil & seine fische
vor der schwangerschaft gekauft, lustigerweise sogar in zweifacher ausführung
einfach weil so entzückend



wenn die dysbalance anklopft bzw. damit sie das gar nicht erst tut
noreia schwingungsessenz mutter kind
– funktioniert bei mir recht gut –



ein gutes lied tut das seine



macht auch freude :: ein erfrischender zwillingsblog
DOPPELKINDER

...

so begleitet ins sommerwochenende
genießts



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5.7.16

dys|balance



ehrlich :: manchmal fällt es mir schwer, in balance zu bleiben; in seelischer. manchmal habe ich nicht einmal ein verwaschenes bild davon, wie alles werden soll und könnte. manchmal ist da einfach nur sorge. mamasorge. sorge, wie viele melonen groß der bauch noch werden wird. sorge, dass mein körper nicht genug raum bieten kann für drei menschen und die buben zu früh zur welt kommen wollen. sorge, ob sie das auf natürlichem wege tun können werden (zumal nach zwei bilderbuchgeburten). sorge, was danach kommt. sorge, dass die kinder die sorge mitspüren müssen. so oder so gelagert. rational (werden beide ihre köpfchen nach unten drehen?) oder irrational (natürlich ist da genug platz für uns alle drei in meinem körper). sorge einfach.

ja, manchmal ist sie da, die sorge. momentweise. diese sorge, die ich zugleich auch so unnötig, so dumm finde, so falsch. weil es durch und durch ein wundervolles glück ist, dass wir nochmal zwei kleine menschenwesen geschenkt bekommen. und da ist so viel dankbarkeit. so viel freude darüber. dankbarkeit und freude, die in wahrheit so viel größer sind als die sorge.

aber ganz verscheuchen lässt sie sich dennoch nicht. und manchmal wächst sie. rasant. wird für kurze zeit übermächtig. und in diesen momenten, in denen die sorge für kurze zeit die dankbarkeit und die freude niederringt – und sie tut das am allerliebsten heimtückisch mitten in der nacht –, gibt es leider nichts, was sie kleinmachen und vertreiben könnte. auf energiekugeln würde ich dann jedenfalls nicht bauen in sachen positivierung der seelischen energiebalance; höchstens vielleicht in sachen positivierung der (nicht unbedingt seelischen) energiebilanz. an deren sorgenvertreibungsbenefit hege ich indes gewisse zweifel. in jedem fall aber lässt sich das balancefinden mit ihnen üben. hochstapelnd. aufkugelnd. immerhin. und, ja, sie schmecken. formidabel.

energiekugeln*

jeweils 100 gramm getrocknete feigen, marillen, pflaumen, rosinen und mandeln klein schneiden und mit 100 gramm haferflocken, etwas kakao, saft und schale einer zitrone sowie einem schluck wasser und gewürzen nach belieben (zimt, ingwer, kardamom – was gaumen und seele eben gerade so mögen) zu einer kugelbaren masse verarbeiten. bällchen formen und in kokosraspeln wälzen.  im kühlschrank aufbewahren.

*) das rezept stammt (leicht abgewandelt) aus diesem mich nun schon seit einigen jahren sporadisch, aber immer wieder gut begleitenden buch

28.6.16

das füchslein trägt ...




... nagelneue sachensuchershorts nach dem ebenso nagelneuen und erwartungsgemäß grandiosen fabelwald-freebook, das uns die liebe steffi schenkt. wie alle fabelwald-ebooks hier und da z. b. die feine mix & moritz-hose oder hier der rucksack oder da die tasche (hachzhachz, wie klein er da noch war! jetzt darf ich ihn dann wohl wirklich nicht mehr füchslein nennen ...) – mit viel liebe und sorgfalt gemacht, varianten- und detailreich und dennoch ohne viel schnickschnack und nicht zuletzt damit meinen geschmack passgenau treffend. und den des füchsleins erst! ich kann von glück sprechen, dass der himmel fast täglich auch tropfen schickt, wodurch sich auch aus eigentümerperspektive einigermaßen plausibel argumentierbare waschmaschinenbesuchsgelegenheiten für die shorts ergeben. für alle fälle ist aber schon eine zweite hose genäht. und demnächst muss auch noch eine dritte her ...

➞ hier gehts direkt zum kostenlosen schnittmuster.

verlinkt mit :: creadienstag

23.6.16

sommersalzige muffins



ja, für essen interessiere ich mich zurzeit sehr. und fürs rezepteausprobieren ganz besonders. zuletzt hab ich da sehr verlockend klingende muffins entdeckt. ich finde sie famos. strandjausengeschmack. passend zum endlich angekommenen sommer.

tomaten-schafkäse-muffins
(12 stück)

250 gramm topfen (quark) mit 80 milliliter olivenöl, 75 milliliter haferdrink oder anderer (pflanzen-)milch und zwei eiern verquirlen. mit salz und pfeffer sowie rosmarin (ich habe getrockneten verwendet, frischer macht sich vermutlich noch besser) würzen. 6 getrocknete tomaten und 100 gramm schafkäse klein schneiden und gemeinsam mit 280 gramm (dinkel-)mehl, vermengt mit 2 teelöffeln backpulver, unterrühren. den teig in die muffinformen geben, in der mitte jeweils eine vertiefung eindrücken und mit 12 kirschtomaten und 50 gramm schafkäse – jeweils klein geschnitten – befüllen. im auf 180 grad celsius vorgeheizten backofen etwa 25 minuten lang backen.
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17.6.16

umständehalber (und auch nicht)






was die umstände
abgesehen von radieschengusto
und anderen verdrehtheiten
zurzeit so mit sich bringen


wenig lust auf umstandskleidung.
umso mehr begrüße ich an der aktuellen mode maxikleider.
die gehen mit bauch genau so gut wie ohne.
das gefällt mir zum beispiel sehr. oder das.
(ja, zurzeit treibe ichs bunt, haha.)

.

freude am gehenden klackern. noch darf ich so laut ich will.
und also auch so coole woody-sandalen tragen.

.

und nach dem herumgehen dann gerne am boden herumliegen.
draußen, klar. drinnen aber auch.
für trotzdemweich :: unterhalb ein baby alpaka-plaid.
so wunderschön.


zusätzlich ein schwangerschaftskissen.
dieses ist opulent, aber es sagt mir zu.
werd ich mir demnächst nähen.



nach tee ist mir zuweilen zumute.
und da bin ich auf porzellan-teesiebe gestoßen.
so unglaublich zart.

&

kräuter nehm ich gern auch in form von scones mit zitronenbutter.
überhaupt zitronen.



ohrmuschlings kommt ein schönes, ruhiges lied immer gelegen.



auch gut ::
laura carlins illustrationen



und lesezeit genießen ::
 gerade »Herzmilch« von gertraud klemm
mag ich bislang ziemlich.



gut, wenn alles rund läuft.
tut es hier im augenblick.